Lenz 22103
Digital plus Verstärker LV103
Wenn Sie mehr Leistung brauchen.
Auch der Nachfolger des LV102 ist so ausgelegt, dass er den sicherheitstechnischen Voraussetzungen und Bedingungen beim Betrieb der Modellbahn entspricht. Bei Bedarf llassen sich Gleisspannung und Ausgangsstrom individuell den Gegebenheiten anpassen und einstellen, der maximal bereitsgestellte Strom beträgt 5 Ampere. Der LV103
- ist für den RailCom-Betrieb vorbereitet
- verfügt über einen integrierten globalen RailCom Detektor
Technische Daten:
Spannungsversorgung (Eingangsspannung)
mit Wechselspannung: min. 14 Volt, max. 19 Volt
mit reiner Gleichspannung: min: 14 Volt, max. 24 Volt
Es ist sinnvoll, eine Eingangsspannung zu wählen, die bei Versorgung mit Gleichspannung etwa 2 V höher, bei Versorgung mit Wechselspannung etwa gleich groß oder etwas kleiner ist als die eingestellte Ausgangsspannung (Spannung am Gleis). Dies vermeidet unnötige Verlustwärme im Gerät, die zu verfrühter thermischer Abschaltung führen kann.
Ausgangsspannung (Spannung am Gleis)
Die Spannung am Gleis ist einstellbar zwischen 11 V und 22 V in Schritten von 0,5 V. Unter Belastung kann diese Spannung je nach verwendetem Trafo niedriger sein. Ab Werk ist eine Ausgangsspannung von 16 V eingestellt.
Ausgangsstrom
Je nach verwendetem Transformator, dessen Spannung und der eingestellten Gleisspannung ist der Dauerstrom, den der Verstärker der LZV200 liefern kann, unterschiedlich. Beispiel: Bei Trafo TR150 und Einstellung der Gleisspannung auf 16 V beträgt der Dauerstrom 4,3 A.
Überlastschutz
Thermischer Überlastschutz.
Die Überstromabschaltung erfolgt nach ca. 200 ms bei dauerhaftem Überstrom (z.B. Kurzschluss).
RailCom Detektor
Der LV103 ist mit einem globalen RailCom-Detektor ausgerüstet. Dieser Detektor empfängt Daten, die von Decodern im Kanal 2 der RailCom-Packets gesendet werden. Diese Daten werden über die C,D,E-Leitungen an die Zentrale LZV200 weitergeleitet.
Gehäuse
Aluminium
Wieviel Leistung braucht man?
Der Leistungsbedarf einer Modellbahnanlage ist abhängig vom Stromverbrauch aller fahrenden Lokomotiven, den eingeschalteten Lokfunktionen, der Beleuchtung der Wagen sowie von Funktionsmodellen wie Kränen usw. Reicht die Leistung der LZV100/LZV200 nicht aus, um alle Verbraucher sicher zu versorgen, teilt man das Gleisbild in mehrere Versorgungsabschnitte, die jeweils von einem eigenen Verstärker versorgt werden. Die Größe dieser Versorgungsbereiche muss so bemessen werden, dass in keinem Bereich mehr Strom benötigt wird, als der angeschlossene Verstärker liefern kann. Die Steuersignale erhalten die Zusatzverstärker von den Klemmen C und D der LZV100/LZV200. Jeder Verstärker benötigt zur Versorgung einen eigenen Transformator, der der jeweiligen Maximalstromstärke im Dauerbetrieb standhalten muss. Der Verstärker darf mit einer Wechselspannung von bis zu effektiv 18 Volt oder mit einer Gleichspannung von bis zu 24 Volt betrieben werden.
Ermittlung der erforderlichen Verstärker
Bilden Sie die Summe der Stromaufnahme aller gleichzeitig fahrenden Lokomotiven und der beleuchteten Waggons. Zum Beispiel:
6 Lokomotiven mit einer Stromaufnahme von je 0,7 A plus 40 Glühbirnen mit einer Stromaufnahme von je 0,05 A in beleuchteten Waggons ergeben eine Gesamtstromaufnahme von 6,2 A. Teilen Sie diese Gesamtstromaufnahme durch den maximalen Strom, den ein Verstärker liefern kann, und Sie erhalten die Anzahl der Leistungsbereiche.
NEU & OVP
2019KW26
Product safety information
Manufacturer information:
Lenz Elektronik GmbH
Vogelsang 14
Hessen
Gießen, Deutschland, 35398
support@lenz-elektronik.de
https://www.lenz-elektronik.de
Produktsicherheit:
Modellbauartikel, kein Spielzeug! Empfohlen für Modellbauer ab 14 Jahren.
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