Trix 23383
Schnellzugwagen 1./2. Klasse
"Hechtwagen" der DB, H0
Vorbild: Abteilwagen 1./2. Klasse
?Hechtwagen? der Deutschen Bundesbahn (DB). Gattung AB4ü. Betriebszustand vor
der Klassenreform 1956. Einsatz: Schnellzüge.
Modell: Epoche III. Detaillierte Ausführung
im vollen Längenmaßstab. Typspezifisch gestaltete Unterböden und typspezifisch
gestaltete Schwanenhals-Drehgestelle. Wiedergabe des Epoche
III-Betriebszustandes in flaschengrüner Farbgebung. Vorbereitet Innenbeleuchtung
66719. Kupplungsaufnahmen nach NEM mit Kinematik. Befahrbarer Mindestradius 356
mm. Länge über Puffer 237 mm.
Hechtwagen - Die ersten
Einheitswagen der Deutschen Reichsbahn. Anfang der 1920er Jahre, als man
beschloss die einzelstaatlichen Eisenbahngesellschaften zur Deutschen Reichsbahn
Gesellschaft (DRG) zusammenzuschließen, sah man sich mit einer schier
unüberschaubaren Vielfalt von Rollmaterial konfrontiert, was im täglichen
Betrieb eines straff geführten Unternehmens Probleme und höhere Kosten
verursachte. Nicht nur bei Vergabe von Konstruktionsaufträgen von Lokomotiven
sondern auch bei der Neuanschaffung von Wagen, die nach dem hohen Verschleiß der
Kriegsjahre dringend notwendig war, entschied man sich zur Vereinheitlichung und
man konzentrierte sich darauf die Kosten massiv zu senken. Im Bereich der
Personenwagen wurden rasche Ergebnisse erzielt und bereits 1922 bzw.1923 konnte
die erste gesamtdeutsche, komplett neuentwickelte, Wagenfamilie der
Öffentlichkeit präsentiert werden: Die Familie der ?Hechtwagen? in eiserner
Bauart. Der Name dieser sehr bewährten Wagen leitet sich von den sich keilförmig
verjüngenden Wagenenden ab, die bereits bei der Sächsischen Staatsbahn
Verwendung fanden. Allerdings stellte sich heraus, dass diese ungewöhnliche Form
weder optisch noch technisch eine Verbesserung darstellte und bereits 1928 wurde
sie in den Konstruktionsplänen wieder verworfen. Gemeinsam ist diesen Wagen
neben der Eisen-Bauart - Holz wurde nur mehr noch für die inneren Wand und
Deckenverkleidungen verwendet - die Abteilbauweise mit seitlichem Durchgang, ein
widerstandsfähiges Tonnendach anstelle des preußischen Oberlichtdaches,
Aufstiegsleitern an den Stirnwänden und oben stark abgerundete Seitenfenster.
Die Wagen erhielten eine elektrische Beleuchtung und eine Luftdruckbremse der
Bauart ?Knorr Kunze S?. 1922 umfasste das Fahrzeugprogramm Wagen 1. Klasse
A4ü-23, Wagen 2. Klasse B4ü-22, Wagen (beide Bauarten waren zunächst nur für die
?Hapag-Lloyd Züge? vorgesehen), 1./2.Klasse AB4ü-23a/b/c, Wagen 3. Klasse
C4ü-23und Gepäckwagen Pw4ü-23, die nicht die genormte Länge von 20 610 mm
aufwiesen, sondern nur 18 840 mm. Die Gepäckwagen unterschieden sich auch durch
Drehgestelle preußischer Regelbauart von den anderen Wagen, die mit
Drehgestellen amerikanischer Bauart ausgerüstet waren. Im täglichen Verkehr
waren die Hechtwagen in ganz Deutschland im Schnellzugdienst anzutreffen,
bewährten sich durch ihre robuste Bauweise und neben der Deutschen Bundesbahn
übernahmen nach dem 2. Weltkrieg auch andere Bahnverwaltungen, wie z.B. die
Deutsche Reichsbahn (DR) oder die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) die auf
ihrem Gebiet befindlichen Fahrzeuge in ihren Bestand. Bis Mitte der 1960er Jahre
musterte die Deutsche Bundesbahn die ursprünglich ?Deutschen? Hechtwagen aus.
Ähnliche Bauarten polnischer Herkunft hielten sich noch einige Jahre länger im
Bestand. Einige Hechte wurden zu Dienstfahrzeugen umgebaut und erhielten dazu
sogar noch eine Lackierung in Ozeanblau.
Wechselstromradsatz 4 x 700150.
Die passende Schnellzuglokomotive der Baureihe E 19 finden Sie im Trix
H0-Sortiment unter der Artikelnummer 22607.
Ein ähnliches Modell in
Wechselstrom-Ausführung finden Sie im Märklin H0-Sortiment mit Epoche IIIb
Beschriftung unter der Artikelnummer 42230
NEU & OVP
05*2010
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