Märklin 37052
Stromlinien-Dampflok BR 05 mit
Schlepptender der DRG, H0 / AC~
Vorbild:
Schnellzuglokomotive Baureihe 05 der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft (DRG).
Ausführung mit voller Stromlinien-Verkleidung. Modell: Mit
Digital-Decoder mfx und Sound-Generator. Geregelter Hochleistungsantrieb mit
Glockenanker im Stehkessel. 3 Achsen angetrieben. Haftreifen. Geschlossene
Seitenverkleidungen ohne zusätzliche Aussparungen. Bogenfahrt ab normalem Radius
360 mm möglich. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen Leuchtdioden.
Spitzensignal konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Rauchsatz 7226
nachrüstbar. Tender aus Metall. Feste Kurzkupplung zwischen Lok und Tender.
Decoder unter aufschiebbaren Tenderhauben zugänglich. Länge über Puffer 30,7
cm.
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Central Unit |
Control Unit |
Mobile Station |
Central Station |
| Spitzensignal |
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| Rauchsatzkontakt |
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| Dampflok-Fahrgeräusch |
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| Lokpfiff |
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| Direktsteuerung |
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| Zugbegegnungslicht |
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| Kohle schaufeln |
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| Rangierpfiff |
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| Dampf ablassen |
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| Bremsenquietschen aus |
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| Luftpumpe |
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| Schüttelrost |
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Highlights:
- "Carl-Bellingrodt-Edition 4".
- Repräsentative Sammlervitrine für jedes Modell der Edition.
- Kessel, Schürzen der Lok und Tenderkasten aus Metall.
- Tenderabdeckung zum Öffnen.
- Geregelter Hochleistungsantrieb mit Glockenanker-Motor.
- mfx-Decoder mit Sound-Funktionen.
- Baureihe 05 002 Zustand Mai 1936 zur Weltrekordfahrt.
Einmalige Auflage in limitierter Serie (Modell 4 von
5). 05 002 Weltrekord im Olympiajahr. 1936 wurden nicht
nur bei den Olympischen Spielen in Berlin von Athleten Höchstleistungen erwartet
und geboten, auch die Deutsche Reichsbahn Gesellschaft (DRG) ließ mit einem
Weltrekord für Dampflokomotiven aufhorchen. Am 11. Mai 1936 erreichte auf ebener
Strecke zwischen Hamburg und Berlin bei Friesack die Stromlinien-Dampflok 05 002
eine Geschwindigkeit von 200,4 km/h bei einer gemessenen Leistung von 3.400 PSi.
Dieser unglaubliche Kraftakt ist die Konsequenz einer erbitterten Konkurrenz
zwischen den Traktionsarten, die durch die schnellen Verbrennungstriebwagen und
den immer leistungsstärkeren E-Lokomotiven entbrannt ist. Die Konstrukteure von
Borsig in Berlin zeichneten sich für die Baureihe 05 verantwortlich, die
allerdings nur zwei Mal gebaut wurde. Eine dritte, modifizierte Maschine kam
später noch hinzu. Die 26.265 mm langen und 129,9 t schweren Lokomotiven mit
einem Treibraddurchmesser von 2300 mm erhielten eine
Stromlinien-Vollverkleidung, d.h. die windschlüpfrige Außenhaut umgab das
gesamte Fahrzeug und reichte fast bis zur Schienenoberkante herab, das Getriebe
war über Rollläden zugänglich. Ein auffälliger, roter Anstrich mit dezenten
Zierlinien wertete die riesige Lok optisch ungemein auf und sie wurde schnell
zum Symbol für Fortschritt und Geschwindigkeit. Der prestigeträchtige Weltrekord
der 05 002 wurde allerdings zwei Jahre später von der britischen Lokomotive
?Mallard? (LNER Klasse A4) mit 201,2 km/h und einer kurzzeitigen Spitze von
202,6 km/h auf einer leicht abschüssigen Strecke gebrochen. Nach dem 2.
Weltkrieg verloren die drei Lokomotiven der Baureihe 05 ihre Stromschale und
waren noch einige Jahre im F-Zug Einsatz unverzichtbar; erst die
Indienststellung der V 200 bedeute das endgültige Aus. Dem alten
Meister zur Ehre. Der am 7. April 1897 in Köln geborene Carl Bellingrodt zählte
zweifellos zu den bekanntesten deutschen Eisenbahnfotografen. Schon vor dem
Ersten Weltkrieg hatte er mit dem Fotografieren verschiedener Sujets begonnen,
sich aber bald auf Landschafts- und vor allem die Eisenbahnfotografie
spezialisiert. Obwohl er als Beamter die Fotografie als Hobby betrieb,
entstanden im Laufe seiner Tätigkeit mehr als 30.000 Aufnahmen, von denen viele
heute zu den klassischen Meisterwerken zählen. Neben seinen systematisch
erstellten Typenaufnahmen ganzer Baureihenfolgen erlangten auch die Aufnahmen
der Eisenbahn in der Landschaft sowie die atmosphärisch äußerst dichten
Ablichtungen von Bahnhöfen und deren typischer Umgebung geradezu Kultstatus. So
war Carl Bellingrodt stilbildend für viele andere Eisenbahnfotografen, die teils
heute noch zu den beliebten "Bellingrodt-Fotostandpunkten" pilgern, um die Züge
unserer Zeit in der klassischen Perspektive des Altmeisters aufzunehmen. Im
Andenken an den am 24. September 1971 im Wuppertal verstorbenen und gewiss noch
lange unvergessenen Eisenbahnfoto-Pionier legt Märklin eine fünfteilige
Sonderserie ausgesuchter H0-Modelle auf. In jährlichem Abstand wird jeweils eine
Lokomotive in exquisiter Detaillierung und technischer Premium-Ausstattung als
limitierte Einmalserie aufgelegt. Jedes der Modelle wird mit einer dekorativen
Vitrine geliefert, an deren Rückwand sich das entsprechende Bellingrodt-Foto der
betreffenden Lokomotive befindet. Davor ist im unteren Teil ein
Glas-Aufstellboden angeordnet, auf dem sich das Modell attraktiv präsentieren
lässt. Dies erlaubt den unmittelbaren Vergleich zwischen dem Bellingrodt-Foto
von der Vorbildmaschine und der exquisiten Nachbildung im Modell. Die
Glas-Frontscheibe bietet der Lokomotive einen wirksamen
Staubschutz.
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